IT-Dienstleister in Jena
Kurz gesagt
ART-KON-TOR Digital betreut die IT von kleinen und mittleren Unternehmen in Jena und Thüringen: Arbeitsplätze, Netzwerk, Server, Sicherheit und Cloud, bevorzugt mit Open Source und auf eigenen Servern in Deutschland. Wir planen, bauen und betreiben, mit festen Ansprechpartnern in Jena und per Fernwartung auch bundesweit.
Fachlich geprüft von Marcel, IT-Admin & Webentwickler · Stand Oktober 2026
Zum AnfassenEin Betrieb, zwei Zustände
So sieht die IT in vielen Unternehmen aus, bevor wir kommen, und so danach. Klick dich durch die Elemente und schalte um.
Klick auf ein Element für die Erklärung. Pfeiltasten wechseln, der Schalter oben vergleicht die beiden Zustände.
- Internet. Die Verbindung nach draußen. Alles, was von außen erreichbar ist, ist für jeden erreichbar: auch für Leute, die nicht zu euch gehören. Eine Leitung, bei Bedarf zwei. Dahinter nur das, was die Firewall ausdrücklich erlaubt. Alles andere bleibt unsichtbar.
- Homeoffice. Zugriff auf den Server über einen weitergeleiteten Port, mit dem Passwort eines Kollegen, vom privaten Notebook ohne Updates. Verwaltete Geräte, VPN mit Mehrfaktor-Anmeldung. Ein gestohlenes Passwort allein öffnet nichts. Ein verlorenes Notebook wird aus der Ferne gesperrt.
- Firewall. Der Router vom Internetanbieter macht die Firewall mit. Irgendwann hat jemand einen Port für die Fernwartung geöffnet. Regeln hat niemand aufgeschrieben. Eine eigene Firewall mit pfSense oder OPNsense, als Paar. Dokumentierte Regeln, VPN statt offener Ports, Updates im Wartungsfenster.
- Switch mit Segmenten. Alle Geräte hängen im selben Netz: Büro, Gäste, Drucker, Server, Produktion. Was ein Gerät erreicht, erreicht jedes andere auch. Switches von Ubiquiti teilen das Netz in Segmente: Büro, Serverraum, Produktion, Gäste. Ein Gast kommt ins Internet, aber nicht an den Server.
- Arbeitsplätze. Jeder ist Administrator auf seinem Rechner, Updates werden weggeklickt. Ein Klick auf den falschen Anhang reicht. Zentral verwaltete Rechner, Updates im Hintergrund, kein Administratorrecht im Alltag, Passwort-Manager und Mehrfaktor-Anmeldung.
- WLAN. Ein Passwort für alle, auch für Besucher. Wer es kennt, ist im Firmennetz. Access Points von Ubiquiti, persönliche Anmeldung, eigenes Gästenetz, das nur ins Internet führt.
- Drucker & Geräte. Drucker, Kamera, Zeiterfassung und Kaffeemaschine im selben Netz wie der Server, mit Werkspasswort. Geräte in einem eigenen Segment. Sie erreichen, was sie brauchen, und sonst nichts. Werkspasswörter getauscht, Firmware aktuell.
- Server. Ein Server im Abstellraum für Dateien, Warenwirtschaft und Mail zugleich. Steht er, steht der Betrieb. Virtualisiert auf Proxmox: jede Anwendung in einer eigenen Maschine, überwacht, mit Wartungsfenster. Im Haus oder in unserem Rechenzentrum.
- Nextcloud. Dateien liegen auf dem Server, in Dropbox und in Mail-Anhängen. Welche Version gilt, weiß nur, wer sie zuletzt angefasst hat. Nextcloud auf eigenem Server: Dateien, Kalender, Freigaben mit Ablaufdatum, Office im Browser. Daten bleiben bei euch.
- Backup. Eine USB-Platte am Server, die seit Wochen „Sicherung fehlgeschlagen“ meldet. Verschlüsselt ein Angreifer den Server, ist sie gleich mit dran. Tägliche Sicherung mit Versionen, die sich nicht nachträglich ändern lassen, und eine verschlüsselte Kopie außer Haus. Wiederherstellung wird getestet.
- KI-Server. Mitarbeiter kopieren Kundendaten in einen öffentlichen Chatbot, weil es schnell geht. Was damit passiert, weiß niemand. Ein lokaler KI-Server im Serverraum: Sprachmodell und Wissensdatenbank über eure Dokumente, Zugriff nur für benannte Nutzer. Nichts verlässt das Haus.
- Produktion. Die Maschinensteuerung läuft auf einem alten Windows, das nicht aktualisiert werden darf, und hängt offen im Büronetz. Produktion in einem eigenen Segment, erreichbar nur über definierte Übergänge. Alte Systeme laufen weiter, aber isoliert. Monitoring meldet, bevor die Linie steht.
So arbeiten wirWas unsere IT-Betreuung von einem Systemhaus unterscheidet
Wir bauen es. Wir betreiben es.
Wer ein Netzwerk selbst geplant und aufgebaut hat, muss sich im Störungsfall nicht erst einarbeiten. Deshalb übernehmen wir bei neuen Kunden zuerst eine Bestandsaufnahme und dokumentieren alles, was wir vorfinden, auch das, was wir nicht gebaut haben.
Open Source, wo es besser ist
Linux-Server, Nextcloud, Proxmox, Matomo: Wir setzen offene Software ein, weil sie sich prüfen lässt, keine Lizenz pro Kopf kostet und deine Daten dort bleiben, wo du es entscheidest. Wo Windows, Microsoft 365 oder eine Fachanwendung die bessere Lösung sind, sagen wir das genauso.
Ein Ansprechpartner, der deine Umgebung kennt
Du bekommst keine anonyme Hotline, sondern die Leute, die dein Netz betreuen: Marcel, Arne, Juri und Laurens. Linda hält die Projekte zusammen. Auf E-Mails antworten wir innerhalb von 48 Stunden, Störungen behandeln wir nach der vereinbarten Priorität.
Vor Ort in Jena, remote überall
Die meisten Aufgaben lösen wir per Fernwartung. Für Verkabelung, Hardware und Netzwerkumbauten sind wir in Jena, Weimar, Erfurt und dem Saale-Holzland-Kreis schnell vor Ort. Server und Nextcloud betreiben wir auch für Kunden, die wir nie persönlich sehen.
Dieselbe AbteilungIT & Infrastruktur und KI & Automatisierung
Beide Geschäftsbereiche gehören zum Team IT & KI. Das ist kein Zufall: Ein lokaler KI-Server braucht Netzwerk, Rechte, Backup und Monitoring, also genau das, was wir für deine übrige IT auch machen.
Wenn du mit einer eigenen KI arbeiten willst, ohne Daten an einen Cloud-Anbieter zu geben, planen wir Hardware und Betrieb gemeinsam mit deiner Infrastruktur. Umgekehrt entstehen aus der IT-Betreuung oft die ersten Automatisierungsideen: wiederkehrende Berichte, Rechnungseingang, Dokumente, die niemand mehr manuell ablegen will.
Die andere AbteilungWo IT und Web & Marketing zusammenlaufen
ART-KON-TOR Digital hat mit Online-Marketing und Webentwicklung angefangen. Dass daraus eine IT-Abteilung wurde, lag an den Projekten selbst: Eine Website braucht ein Hosting, das jemand pflegt. Ein Shop braucht Backups und einen Server, der Lastspitzen aushält. Tracking-Daten brauchen einen Ort, an dem sie nicht zum Datenschutzproblem werden. Heute profitieren beide Abteilungen davon.
ReferenzenIT-Projekte aus Jena
Im IT Paradies Jena betreuen wir das Netzwerk eines ganzen Bürogebäudes mit mehreren Mietern, inklusive Firewall, Servern, Failover und Helpdesk. optiX fab, Zulieferer für die Halbleiterindustrie, begleiten wir seit der Gründung mit Netzwerk, Administration und IT-Sicherheit. Für piezosystem jena kümmern wir uns um Website und IT gleichzeitig, ein Beispiel dafür, wie die beiden Abteilungen ineinandergreifen. Alle Referenzen findest du unter Referenzen.
FAQHäufige Fragen an einen IT-Dienstleister in Jena
Für welche Unternehmensgröße ist eure IT-Betreuung gedacht?
Für Unternehmen, die zu groß für den „Neffen, der sich mit Computern auskennt“ und zu klein für eine eigene IT-Abteilung sind, typischerweise zwischen fünf und etwa 150 Arbeitsplätzen. Wir betreuen auch Firmen mit eigenem Admin, dann als zweite Ebene für Netzwerk, Server und Sicherheit.
Betreut ihr nur Unternehmen in Jena?
Vor Ort sind wir in Jena und im Umkreis bis Erfurt, Weimar, Gera und den Saale-Holzland-Kreis. Hosting, Nextcloud, Managed Server und Fernwartung machen wir bundesweit. Für reine Vor-Ort-Themen wie Verkabelung außerhalb Thüringens arbeiten wir mit Partnern oder sagen ehrlich, dass ein Anbieter in deiner Nähe sinnvoller ist.
Wie schnell reagiert ihr bei einer Störung?
Das legen wir im Betreuungsvertrag nach Priorität fest: Ein Serverausfall wird anders behandelt als ein Drucker, der nicht mehr will. Eine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft gibt es als Option für Unternehmen, bei denen ein Ausfall nachts oder am Wochenende teuer wird, mit festen Reaktionszeiten im Vertrag. Was wir zusagen, halten wir.
Was bedeutet „Open Source“ für mich als Kunde konkret?
Dass wir Software einsetzen, deren Quellcode offen ist und für die keine Lizenzgebühr pro Nutzer anfällt, zum Beispiel Nextcloud statt SharePoint oder Proxmox statt VMware. Du kannst den Anbieter wechseln, ohne die Software zu verlieren. Wo proprietäre Software besser passt, etwa bei Branchenlösungen, setzen wir sie trotzdem ein.
Wir haben schon einen IT-Dienstleister. Wie läuft ein Wechsel?
Wir übernehmen zuerst die Dokumentation und die Zugänge, laufen dann eine Zeit parallel und übernehmen am Stichtag. Der alte Dienstleister muss dafür nicht kooperieren, es macht die Sache aber leichter. Wie der Wechsel im Detail abläuft, steht auf der Seite IT-Betreuung.
Macht ihr auch Microsoft 365 und Windows?
Ja. Die meisten unserer Kunden arbeiten mit Windows-Arbeitsplätzen, viele mit Microsoft 365. Wir richten das ein und betreuen es. Unsere Empfehlung ist nur: Behalte dir die Wahl offen. Wo es sinnvoll ist, zeigen wir dir, was Nextcloud und andere offene Werkzeuge ersetzen können.
Was kostet IT-Betreuung bei euch?
Das hängt von der Zahl der Arbeitsplätze, Server und Standorte, von den gewünschten Reaktionszeiten und davon ab, was wir übernehmen sollen. Preise stellen wir nicht auf die Website, weil sie ohne diese Angaben nichts aussagen. Nach einem ersten Gespräch und einem kurzen IT-Check nennen wir dir einen verbindlichen Rahmen.
Passt dazuVerwandte Leistungen
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Schick uns kurz, wie viele Arbeitsplätze ihr habt, was gerade nervt und was ihr vorhabt. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden mit einem Vorschlag für den ersten Schritt.
