Team IT & KI

Case Study · IT Paradies JenaNetz und Support für ein ganzes Bürogebäude

Kurz gesagt

Firewall, Server und Help Desk für die Unternehmen im IT Paradies, hochverfügbar mit Failover.

AusgangslageViele Firmen, ein gemeinsames Netz

Das IT Paradies Jena ist ein moderner Bürogebäudekomplex, in dem verschiedene Firmen zur Miete sitzen. Jede hat eigene Anforderungen: Die eine braucht nur Internet und WLAN, die nächste eigene Server im Haus, eine dritte will ihre Geräte strikt vom Rest getrennt wissen. Alle teilen sich aber dieselbe Gebäudeinfrastruktur, von der Verkabelung über die Verteiler bis zur Anbindung nach draußen.

Ein solches Netz wächst über Jahre. Mieter ziehen ein und aus, Etagen werden umgebaut, neue Anforderungen kommen dazu. Wenn niemand die Struktur als Ganzes im Blick hat, entsteht ein Flickwerk aus Provisorien, das irgendwann keiner mehr versteht. Ein Ausfall trifft dann nicht eine Firma, sondern alle im Gebäude.

Die Aufgabe

Die gesamte Netzwerkstruktur des Gebäudes instand halten und erweitern, die Mieter mit individuell angepassten Lösungen versorgen und bei Problemen als Ansprechpartner da sein. Und das mit hoher Verfügbarkeit: Fällt die Anbindung oder ein zentraler Server aus, arbeiten rund 600 Menschen nicht mehr.

LösungWas wir betreiben

Firewall und Netzwerkadministration

Eine zentrale Firewall, getrennte Netze je Mieter und klare Regeln, wer mit wem sprechen darf. Neue Mieter bekommen ihr eigenes Segment, ohne dass jemand anderes davon etwas merkt.

Serveradministration

Zentrale Server für die Dienste des Gebäudes und für Mieter, die eigene Systeme bei uns betreiben lassen: Updates, Monitoring, Backup, Dokumentation.

Hochverfügbarkeit mit Failover

Anbindung und zentrale Komponenten sind doppelt ausgelegt. Fällt ein Weg aus, übernimmt der andere, ohne dass jemand eingreifen muss.

Wartung der Netzwerktechnik

Switches, Verkabelung, Access Points: prüfen, tauschen, erweitern, dokumentieren. Bei Umbauten planen wir die Technik mit, statt hinterher zu reparieren.

Help Desk für ca. 600 Mitarbeiter

Eine Anlaufstelle für die Menschen im Gebäude, wenn etwas nicht geht: vom fehlenden WLAN-Zugang bis zur Störung im Netz.

Individuallösungen

Sonderwünsche einzelner Mieter, etwa eigene Server, besondere Zugänge von außen oder eine Verbindung zu einem zweiten Standort, setzen wir innerhalb der gemeinsamen Struktur um.

ErgebnisWas es gebracht hat

Die Mieter bekommen ihre individuellen Anforderungen erfüllt, ohne dass jede Firma ihre eigene Netzwerktechnik betreiben muss. Die Struktur ist dokumentiert und wird als Ganzes betreut, Erweiterungen fügen sich ein, statt neue Provisorien zu erzeugen. Und wenn eine Komponente ausfällt, läuft der Betrieb über das Failover weiter.

Verfügbarkeitswerte oder Ticketzahlen veröffentlichen wir hier nicht. Wenn du wissen willst, wie so ein Netz im Detail aufgebaut ist, zeigen wir es dir gern im Gespräch.

AblaufSo gehen wir bei dir vor

  1. 1 bis 2 Wochen

    Bestandsaufnahme

    Wir dokumentieren, was da ist: Verkabelung, aktive Komponenten, Netze, Anbindung, wer welche Anforderungen hat. Auch das, was wir nicht gebaut haben.

  2. 1 bis 2 Wochen

    Konzept

    Segmentierung je Nutzergruppe, Redundanz für die zentralen Teile, Regeln für Zugriffe von außen. Mit einem verbindlichen Rahmen für Aufwand und Reihenfolge.

  3. nach Absprache

    Umbau im laufenden Betrieb

    Umstellungen in Etappen, meist außerhalb der Bürozeiten, damit niemand im Gebäude einen Stillstand merkt.

  4. laufend

    Betrieb und Help Desk

    Monitoring, Wartung, Erweiterungen bei neuen Mietern und eine Anlaufstelle für die Nutzer, mit vereinbarten Reaktionszeiten.

FAQFragen zu diesem Projekt

Wie lange dauert die Übernahme eines Gebäudenetzes?

Bestandsaufnahme und Konzept dauern jeweils ein bis zwei Wochen. Der Umbau läuft danach in Etappen, meist außerhalb der Bürozeiten, damit im Gebäude niemand einen Stillstand merkt. Wie lange er insgesamt dauert, hängt vom Zustand der vorhandenen Technik ab.

Kann jeder Mieter eigene Anforderungen haben?

Ja. Jeder Mieter bekommt ein eigenes Netzsegment mit eigenen Regeln, vom einfachen Internetzugang bis zu eigenen Servern oder einer Verbindung zu einem zweiten Standort. Die gemeinsame Infrastruktur bleibt dabei eine dokumentierte Struktur statt einer Sammlung von Einzellösungen.

Passt das auch für ein einzelnes Unternehmen mit mehreren Etagen oder Standorten?

Ja. Getrennte Netze, doppelt ausgelegte zentrale Komponenten, Monitoring und ein Help Desk mit festen Ansprechpartnern sind dieselben Bausteine, nur mit einem Auftraggeber statt vielen. Weitere Standorte binden wir über VPN und die Firewall an.

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