AusgangslageNeue Fläche, und kein Kabel am Platz
Anwendungsfall, so gehen wir vor. Diese Seite beschreibt, wie wir ein solches Projekt für ein Unternehmen, das in neue Büroräume zieht anlegen und umsetzen. Wir nennen keinen Kundennamen und keine Kennzahlen; sobald ein Projekt zur Veröffentlichung freigegeben ist, wird daraus eine Case Study mit echten Werten.
Ein Unternehmen zieht in neue Büroflächen. In der alten Etage hatte jeder Arbeitsplatz eine Netzwerkdose, die Hälfte davon war nach ein paar Jahren an der falschen Stelle. Die neue Fläche ist offen geplant, die Mitarbeiter arbeiten mit Notebooks, Plätze werden geteilt, und der Grundriss wird sich wieder ändern.
Jeden Platz neu zu verkabeln, ist teuer und starr. Die Frage an uns lautete deshalb: Geht das Büro komplett ohne Kabel am Arbeitsplatz, ohne dass Videokonferenzen ruckeln und ohne dass die Sicherheit darunter leidet?
Die Aufgabe
Ein WLAN planen, das die Gerätedichte und die Videokonferenzen im Alltag aushält. Zugang über Zertifikate statt über ein Passwort, das jeder kennt. Festlegen, was trotzdem verkabelt bleibt. Und den Umzug so legen, dass am Montag alle arbeiten.
LösungWas wir planen und einrichten
Ausleuchtung vor dem Einzug
Grundriss, Wände, Glasflächen und geplante Sitzplätze fließen in eine Funkplanung ein. Vor Ort messen wir nach, weil Beton und Stahl sich nicht an Pläne halten.
Access Points und ihre Verkabelung
Anzahl und Position der Access Points folgen aus der Ausleuchtung, nicht aus der Deckenraster-Optik. Verkabelt werden die Access Points selbst, mit Strom über das Netzwerkkabel.
Zugang über Zertifikate
Mitarbeiter melden sich mit einem Gerätezertifikat an, nicht mit einem geteilten Passwort. Verlässt jemand das Unternehmen, wird das Zertifikat zurückgezogen, ohne dass alle ein neues Passwort brauchen.
Getrennte Netze
Mitarbeiter, Gäste, Drucker und Haustechnik bekommen eigene Netze mit eigenen Regeln. Das Gastnetz sieht nichts vom Rest.
Was verkabelt bleibt
Server, Firewall, Switches, Drucker, Konferenztechnik und Telefonanlage hängen weiter am Kabel. WLAN-only heißt: kein Kabel am Arbeitsplatz, nicht: kein Kabel im Haus.
Umzug und Nachmessung
Aufbau an einem Wochenende, Test mit echten Notebooks in allen Ecken, Nachmessung, wenn die Möbel stehen und die Menschen da sind.
ErgebnisWas es bringt
Arbeitsplätze lassen sich verschieben, ohne dass jemand eine Dose sucht. Neue Mitarbeiter bekommen ein Gerät und sind im Netz, ohne dass ein Techniker unter den Tisch kriecht. Gäste haben Internet, sehen aber nichts vom Firmennetz. Und die Verkabelung beschränkt sich auf die Stellen, an denen sie wirklich etwas bringt.
Ob WLAN-only für dein Büro passt, hängt von Gebäude, Gerätezahl und Anwendungen ab. Für Fertigung, große Datenmengen oder besondere Latenzanforderungen empfehlen wir weiterhin Kabel; wann das gilt, steht auf der Seite WiFi-only-Büro.
AblaufSo gehen wir bei dir vor
- 1 Termin
Begehung und Anforderungen
Wir sehen uns die Fläche an, zählen Geräte und Anwendungen, klären Gäste, Drucker, Konferenzräume und Sicherheitsvorgaben.
- 1 bis 2 Wochen
Funkplanung und Konzept
Ausleuchtung, Anzahl und Position der Access Points, Netztrennung, Zugangskonzept. Mit verbindlichem Rahmen für Hardware und Aufwand.
- 2 bis 4 Wochen
Aufbau
Verkabelung der Access Points, Montage, Switches, Firewall, Zertifikate auf den Geräten. Möglichst vor dem Einzug, sonst am Wochenende.
- nach dem Einzug
Nachmessung und Betrieb
Messung unter Last, Feinjustierung, Dokumentation. Danach Monitoring und Betreuung wie beim übrigen Netz.
FAQFragen zu diesem Projekt
Wie lange dauert es, ein WLAN-only-Büro zu planen und aufzubauen?
Nach der Begehung dauern Funkplanung und Konzept ein bis zwei Wochen, der Aufbau zwei bis vier Wochen. Am besten vor dem Einzug, sonst an einem Wochenende. Nach dem Einzug messen wir unter echter Last nach.
Reicht WLAN für Videokonferenzen und Telefonie?
Mit sauberer Ausleuchtung und einer Planung nach Kapazität ja, genau dafür ist die Funkplanung vor dem Einzug da. Für Fertigung, große Datenmengen oder besondere Latenzanforderungen empfehlen wir weiterhin Kabel. Server, Drucker und Konferenztechnik bleiben ohnehin verkabelt.
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?
Weil der Zugang über Gerätezertifikate läuft, wird nur sein Zertifikat zurückgezogen. Alle anderen arbeiten weiter, ohne ein neues WLAN-Passwort zu brauchen.






