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E-Rechnung automatisieren vom Posteingang bis DATEV

Kurz gesagt

Wir automatisieren den Rechnungseingang für kleine und mittlere Unternehmen in Jena, Thüringen und bundesweit: Rechnungen zentral erfassen, ZUGFeRD und XRechnung auslesen, gegen Bestellungen prüfen, freigeben lassen und an DATEV oder deine Buchhaltung übergeben. Gebaut mit n8n auf deinem Server oder in unserem Hosting, ohne dass Belege an einen Cloud-Dienst gehen.

Fachlich geprüft von Marcel, IT-Admin & Webentwickler · Stand Oktober 2026

Zum AnfassenE-Rechnung im Ausgang

Vom Auftrag bis zur zugestellten XRechnung: Klick auf einen Schritt.

Ablauf: Auftrag abgeschlossen, Daten zusammenstellen, XRechnung erzeugen, Prüfen, Freigabe, Zustellung, Archiv und Buchhaltung Auslöser
Auftrag abgeschlossen
Automatisch
Daten zusammenstellen
Automatisch
XRechnung erzeugen
Automatisch
Prüfen
Mensch entscheidet
Freigabe
Ziel
Zustellung
Ziel
Archiv und Buchhaltung

Rechne nachWie viel Zeit Rechnungen kosten

Trag ein, wie viele Rechnungen ihr pro Woche anfasst und wie lange eine dauert.

Wie viele Rechnungen gehen bei euch pro Woche ein oder raus, und wie lange dauert eine von Hand? Der Rechner zeigt die Zeit im Jahr. Keine Euro, keine Preise.

0Stunden pro Woche
0Arbeitstage pro Jahr
0 %einer Vollzeitstelle

Jedes Kästchen ist ein Arbeitstag im Jahr. Trag oben Werte ein oder wähle ein Beispiel.

So rechnen wir

Vorgänge pro Woche × Minuten je Vorgang × automatisierbarer Anteil = Minuten pro Woche. Ein Jahr rechnen wir mit 46 Arbeitswochen, ein Arbeitstag mit 8 Stunden, eine Vollzeitstelle mit 230 Arbeitstagen. Der Anteil ist deine Schätzung; bei Rechnungseingang und Dokumentenablage liegt er in Projekten meist über der Hälfte, bei Vorgängen mit Rücksprachen darunter. Das Ergebnis ist eine Größenordnung, kein Versprechen.

Das bei uns prüfen lassen

AusgangslageWas sich mit der E-Rechnungspflicht ändert

Seit 2025 gilt in Deutschland die E-Rechnungspflicht für Rechnungen zwischen inländischen Unternehmen, mit Übergangsfristen bis 2027 und 2028. Was das konkret für dich heißt, klärst du mit deinem Steuerberater, wir kümmern uns um die Technik.

Kurz zusammengefasst: Empfangen können müssen E-Rechnungen alle Unternehmen bereits. Für das Ausstellen gibt es Übergangsfristen, die je nach Unternehmensgröße 2027 oder 2028 auslaufen. Eine E-Rechnung ist dabei nicht einfach ein PDF, sondern ein strukturierter Datensatz, den Software lesen kann. Genau das macht sie interessant: Was bisher abgetippt wurde, lässt sich jetzt automatisch verarbeiten.

In der Praxis kommen Rechnungen in den nächsten Jahren in drei Formen an: als reines XML (XRechnung), als PDF mit eingebettetem XML (ZUGFeRD) und, von Kleinunternehmern, aus dem Ausland oder von Nachzüglern, weiterhin als normales PDF oder Papier. Ein Rechnungseingang, der alle drei Wege sauber behandelt, ist der eigentliche Gewinn. Für die letzte Gruppe setzen wir ein Sprachmodell ein, das Beträge, Positionen und Lieferanten aus dem Dokument liest.

LeistungsumfangWas ein automatisierter Rechnungseingang bei uns umfasst

Zentraler Eingang

Ein Rechnungspostfach, ein Upload-Ordner in Nextcloud, ein Scanner für Papier. Alles landet an einer Stelle, nichts liegt mehr in persönlichen Mailfächern.

Formate erkennen und auslesen

XRechnung und ZUGFeRD werden direkt als Daten gelesen. PDF und Scans gehen durch Texterkennung und ein Sprachmodell, das die Felder ausfüllt, lokal, auf deinem Server.

Prüfung

Pflichtangaben vollständig? Lieferant bekannt? Betrag und Positionen stimmen mit der Bestellung überein? Dublette? Abweichungen werden markiert, nicht stillschweigend durchgewunken.

Freigabe

Die zuständige Person bekommt die Rechnung mit allen Prüfergebnissen und gibt frei, lehnt ab oder fragt nach, per Mail, in Nextcloud oder in einer kleinen Oberfläche.

Übergabe an DATEV oder Buchhaltung

Belegbild und Buchungsdaten gehen an DATEV, Lexware, sevdesk oder dein ERP, über deren Schnittstellen oder Importformate, abgestimmt mit deinem Steuerberater.

Ablage

Original und Verarbeitungsprotokoll werden unveränderbar abgelegt, so wie es die GoBD verlangen. Ob deine Ablage im Einzelnen den Anforderungen genügt, prüft dein Steuerberater, wir liefern die technische Grundlage.

FormateZUGFeRD oder XRechnung: was ist der Unterschied?

XRechnung

Ein reines XML-Dokument nach dem deutschen Standard für öffentliche Auftraggeber. Für Menschen ohne Software nicht lesbar, für Software ideal. Wer Rechnungen an Behörden stellt, kommt daran nicht vorbei.

ZUGFeRD

Ein PDF, das man normal öffnen und lesen kann, mit den gleichen strukturierten Daten als eingebettetem XML. In den aktuellen Profilen erfüllt es die Anforderungen an eine E-Rechnung und ist für den Austausch zwischen Unternehmen der pragmatischere Weg, weil der Empfänger auch ohne Software etwas sieht.

Und beim Ausgang?

Die meisten ERP-, Shop- und Rechnungsprogramme können inzwischen ZUGFeRD oder XRechnung erzeugen. Wir prüfen mit dir, ob deine Software das kann und richtig eingestellt ist. Wo das nicht der Fall ist, etwa bei Rechnungen aus einem älteren System oder aus einem Onlineshop, bauen wir einen Workflow, der aus den Rechnungsdaten ein gültiges Format erzeugt und versendet.

AblaufIn vier Schritten zum automatisierten Rechnungseingang

  1. 1 Termin

    Ist-Zustand aufnehmen

    Wie kommen Rechnungen heute an, wer prüft, wer gibt frei, wie geht es zum Steuerberater? Welche Formate kommen vor? Wir zeichnen den Ablauf auf, mit allen Sonderfällen.

  2. 1 bis 2 Wochen

    Testbetrieb

    Mit Rechnungen aus dem letzten Monat läuft der Workflow auf unserer Umgebung. Du siehst, wie zuverlässig Felder erkannt und Prüfungen durchgeführt werden.

  3. 2 bis 4 Wochen

    Anbindung und Freigabe

    Postfach, Nextcloud, ERP und die Übergabe an DATEV oder deine Buchhaltung werden angebunden. Der Freigabeprozess wird mit den Beteiligten getestet.

  4. laufend

    Betrieb

    Neue Lieferanten, geänderte Formate, Software-Updates. Wir halten den Workflow am Laufen und sehen, wenn etwas hängt, bevor du es merkst.

Ehrlich gesagtWovon der Aufwand abhängt

Wir nennen dir einen verbindlichen Rahmen, sobald wir diese Punkte kennen.

  • Rechnungsvolumen und FormateFünfzig Rechnungen im Monat, überwiegend ZUGFeRD, sind etwas anderes als tausend, davon die Hälfte gescannt.
  • BestellabgleichEine Prüfung gegen Bestellungen setzt voraus, dass Bestellungen strukturiert vorliegen, im ERP, nicht in Mails.
  • FreigabewegeEine Person, die alles freigibt, ist einfach. Kostenstellen mit unterschiedlichen Verantwortlichen und Betragsgrenzen brauchen Regeln.
  • BuchhaltungssystemDATEV, Lexware und gängige ERP-Systeme haben bekannte Wege. Bei Exoten oder Eigenentwicklungen sehen wir uns die Schnittstelle vorher an.

FAQHäufige Fragen zur E-Rechnung

Ab wann muss ich E-Rechnungen ausstellen?

Die Pflicht gilt seit 2025 mit Übergangsfristen, die je nach Umsatz des Unternehmens 2027 oder 2028 enden. Empfangen können muss man E-Rechnungen bereits. Welche Frist für dich gilt, sagt dir dein Steuerberater, wir geben keine Rechtsberatung, sorgen aber dafür, dass die Technik rechtzeitig steht.

Ist ein PDF eine E-Rechnung?

Nein. Ein einfaches PDF enthält keine strukturierten Daten und gilt nicht als E-Rechnung. ZUGFeRD ist ein PDF mit eingebettetem XML und zählt, wenn das passende Profil verwendet wird. XRechnung ist reines XML.

Brauche ich dafür neue Buchhaltungssoftware?

Meist nicht. Die gängigen Programme können E-Rechnungen lesen und erzeugen. Der Workflow, den wir bauen, sitzt davor: Er sammelt, liest, prüft und übergibt. Deine Buchhaltung bleibt, wo sie ist.

Wie sicher werden Beträge aus gescannten Rechnungen erkannt?

Bei sauberen Scans sehr zuverlässig, bei schlechten weniger. Deshalb bekommt jede Rechnung, bei der das Modell unsicher ist, eine Markierung und geht in die manuelle Prüfung. Echte E-Rechnungen haben das Problem nicht, die Daten sind ja strukturiert.

Gehen meine Rechnungen dabei in eine Cloud?

Nicht, wenn du das nicht willst. Der Workflow läuft auf deinem Server oder in unserem Hosting in Jena, das Sprachmodell für Scans läuft lokal. Externe Dienste kommen nur ins Spiel, wenn deine Buchhaltung selbst in der Cloud läuft.

Wie kommt die Rechnung zu DATEV?

Je nach dem, was deine Kanzlei nutzt: über die DATEV-Schnittstellen oder über Importformate, die DATEV verarbeitet. Beleg und Buchungsvorschlag gehen zusammen. Die Abstimmung mit dem Steuerberater machen wir gemeinsam mit dir.

Was ist mit Rechnungen, die noch auf Papier kommen?

Sie werden gescannt, am Multifunktionsgerät oder per Handy, und landen im gleichen Eingang. Texterkennung und Sprachmodell lesen die Felder aus, der Rest läuft wie bei jeder anderen Rechnung.

Können wir mit dem Rechnungseingang anfangen und später mehr automatisieren?

Ja, das ist der übliche Weg. Der Rechnungseingang ist ein klar abgegrenzter Prozess mit sofort spürbarem Nutzen. Wenn er läuft, sind Bestellungen, Mahnwesen oder das Nachfassen von Angeboten die nächsten Kandidaten, auf derselben n8n-Installation.

Wie kommen Rechnungen heute bei dir an?

Beschreib uns kurz den Weg vom Posteingang bis zum Steuerberater. Wir sagen dir, was sich automatisieren lässt und was die Umstellung auf E-Rechnung technisch für dich bedeutet.

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