IT für Logistik in Mitteldeutschland
Kurz gesagt
Wir betreuen die IT von Logistikunternehmen, Speditionen und Lagerdienstleistern in Thüringen und im Raum Leipzig/Halle: Vernetzung mehrerer Standorte, WLAN in Hallen und auf dem Hof, Scanner und Terminals, Server mit Ausfallsicherheit für Transport- und Lagerverwaltung. Von Jena aus, mit Wartungsfenstern, die zu Schicht- und Rampenzeiten passen.
Fachlich geprüft von Marcel, IT-Admin & Webentwickler · Stand Oktober 2026
Zum AnfassenWLAN zwischen Hochregalen
Setz Access Points in die Halle und sieh, wo Metallregale das Signal schlucken. Dann spiel einen Scan vom Wareneingang bis zum Versand durch.
Halle mit Regalen, Scanner auf der Route: Setz Access Points (bis zu drei) und sieh, wo Metallregale das Funksignal schlucken. Dann spiel einen Scan durch.
Geräte als Liste
- WMS, ERP (Serverraum, Technik): Lagerverwaltung und Warenwirtschaft. Jeder Scan landet hier.
- Switch mit PoE (Serverraum, Technik): Access Points in der Halle hängen am Kabel, oft 30 Meter und mehr.
- Scanner (Halle, Lager): Handscanner im WLAN. Beim Gang durch die Halle wechselt er den Access Point (Roaming), ohne dass die Verbindung abreißt.
- Stapler-Terminal (Halle, Lager): Terminal am Stapler, Metall rundherum. Braucht schnelles Roaming (802.11r/k/v).
- Wareneingang (Halle, Lager): Lieferung wird gescannt und gebucht, bevor sie ins Regal geht.
- Versand (Halle, Lager): Letzter Scan: Paket raus, Bestand runter.
BrancheWas in der Logistik anders ist
Logistik lebt vom Durchfluss. Wenn der Scanner nicht bucht, staut es sich an der Rampe. Drei Muster, die wir in fast jedem Betrieb sehen.
Der Betrieb beginnt vor sechs
Touren starten vor Sonnenaufgang, Rampenzeiten sind getaktet, Kunden erwarten Statusdaten sofort. Es gibt kein Wartungsfenster zwischen fünf und zweiundzwanzig Uhr, und ein Ausfall zur falschen Zeit kostet Slots und Vertragsstrafen. Die IT muss diesen Takt aushalten, nicht die Bürozeiten des Dienstleisters.
Hallen sind Funklöcher
Hochregale aus Stahl, wechselnde Beladung, Metalltore, Kühlbereiche: Alles, was WLAN nicht mag. Ein paar Access Points aus dem Elektromarkt an die Decke geschraubt ergeben Zonen, in denen der Scanner die Verbindung verliert. Dort wird geschätzt, gezettelt und nachgebucht.
Viele Standorte, viele Systeme
Transportmanagement, Lagerverwaltung, Telematik, Zoll, Kundenportale, Etikettendruck, und das an zwei oder drei Standorten, die über Leitungen unterschiedlicher Qualität verbunden sind. Jedes System läuft, aber die Übergänge dazwischen sind Handarbeit und Fehlerquelle.
Alle drei Muster haben technische Ursachen und technische Lösungen. Man muss sie einmal richtig angehen, statt jedes Jahr neu zu flicken.
LeistungsumfangWas Logistik-IT bei uns umfasst
Für Lager, Fuhrpark und Verwaltung, mit Reaktionszeiten, die zum Betrieb passen.
Standortvernetzung
Lager, Büro und Außenstandorte über verschlüsselte Verbindungen zu einem Netz zusammenführen, mit Ersatzweg, wenn eine Leitung ausfällt. Damit das Lagerverwaltungssystem am zweiten Standort nicht langsamer ist als am ersten.
WLAN-Ausleuchtung für Halle und Hof
Messung vor Ort, Planung der Access Points nach Regalplan und Beladung, Roaming ohne Abbrüche für Scanner auf dem Stapler. Auch für Außenflächen und Kühlbereiche. Mehr unter Netzwerk & WLAN.
Scanner, Terminals, Etikettendrucker
Mobile Datenerfassung, Staplerterminals, Drucker an der Packstation: eingerichtet, verwaltet, ersetzt, wenn eines vom Stapler fällt. Mit Ersatzgeräten vor Ort statt Wartezeit.
Ausfallsicherheit für TMS und LVS
Redundante Server, überwachter Betrieb, Backup mit getesteter Wiederherstellung, bei dir im Haus oder in unserem Rechenzentrum. Mehr unter Hosting & Managed Server.
Fahrer-Tablets und Fernzugriff
Tablets im Fahrzeug, Zugriff der Disposition von zu Hause, Kundenzugänge zum Portal: alles mit klaren Rechten und abgesicherten Wegen. Mehr unter Cyber Security.
Schnittstellen zwischen den Systemen
Statusmeldungen, Avisierungen, Belege zwischen TMS, Lager, Telematik und Kundenportalen automatisch übertragen statt abgetippt. Mehr unter Automatisierung.
AblaufDienstleisterwechsel, ohne dass die Rampe steht
Umstellungen legen wir in die ruhigen Fenster deines Betriebs, Sonntag früh, nicht Montag um sieben. Bis dahin läuft alles wie bisher.
- 1 bis 2 Termine
Bestandsaufnahme
Rundgang durch Lager und Büro, Blick auf Server, Netz, WLAN, Scanner und Standortverbindungen. Wir fragen nach Stoßzeiten, Schichtplan und den Stellen, an denen es täglich klemmt.
- 1 bis 2 Wochen
Übergabe
Zugänge, Lizenzen, Verträge mit Providern und Systemherstellern, Dokumentation vom bisherigen Dienstleister. Was fehlt, dokumentieren wir selbst.
- 2 bis 4 Wochen
Übernahme Server und Support
Monitoring, Backup, Support, Berechtigungen. Erst wenn wir die Umgebung kennen, übernehmen wir die Rufnummer, die die Nachtschicht wählt.
- nach Betriebsplan
Netz und WLAN
WLAN-Ausleuchtung und Neuaufbau hallenweise in ruhigen Fenstern, Standortvernetzung mit Parallelbetrieb der alten Leitung. Scanner werden zonenweise umgestellt.
- laufend
Betreuung
Updates in ruhigen Fenstern, Monitoring, Ersatzgeräte vor Ort, Reaktionszeiten und Rufbereitschaft nach Vereinbarung. Fester Ansprechpartner, der das Lager kennt.
Ehrlich gesagtWovon der Aufwand abhängt
Wir nennen dir einen verbindlichen Rahmen, sobald wir diese Punkte kennen, meist nach dem ersten Termin.
- Standorte und LeitungenZwei Lager mit Glasfaser sind schnell verbunden. Ein Außenlager mit Mobilfunk als einziger Anbindung braucht mehr Planung.
- Hallenfläche und RegalstrukturDie Zahl der Access Points hängt von Fläche, Regalhöhe und Beladung ab, nicht von der Zahl der Scanner.
- Anzahl der GeräteScanner, Staplerterminals, Drucker, Fahrer-Tablets: Jedes Gerät wird verwaltet, gesichert und im Ernstfall ersetzt.
- Systeme und SchnittstellenWie viele Systeme sollen miteinander reden, und haben sie dafür Schnittstellen oder nur einen Excel-Export?
- BetriebszeitenJe enger die ruhigen Fenster, desto mehr Termine braucht eine Umstellung. Ein Betrieb im Dreischichtbetrieb ist aufwendiger als einer mit freiem Sonntag.
FAQFragen aus der Logistik
Warum haben unsere Scanner im Hochregal immer wieder Aussetzer?
Meist wegen zu weniger oder falsch platzierter Access Points, fehlendem Roaming zwischen ihnen oder weil sich die Funkbedingungen mit der Beladung ändern. Eine Messung vor Ort zeigt die Lücken. Danach planen wir die Access Points nach Regalplan, nicht nach Gefühl, und stellen Roaming so ein, dass der Scanner auf dem Stapler die Verbindung nicht verliert.
Wie verbinden wir zwei Lager und das Büro sicher?
Über verschlüsselte Standortverbindungen, die aus den Standorten ein gemeinsames Netz machen, mit einem Ersatzweg über eine zweite Leitung oder Mobilfunk. Das Lagerverwaltungssystem läuft dann zentral, und jeder Standort greift darauf zu, als stünde der Server nebenan.
Was passiert, wenn der Server mit dem Lagerverwaltungssystem ausfällt?
Mit redundantem Aufbau übernimmt ein zweiter Server, und die Halle merkt es nicht. Ohne Redundanz hilft ein getestetes Backup und ein Wiederanlaufplan, der die Zeit bis zum Weiterarbeiten kurz hält. Welche Stufe zu deinem Betrieb passt, hängt davon ab, was eine Stunde Stillstand kostet.
Könnt ihr Support außerhalb der Bürozeiten?
Reaktionszeiten und Rufbereitschaft für Früh- und Spätschicht vereinbaren wir im Vertrag. Einen Rund-um-die-Uhr-Dienst versprechen wir nicht pauschal; wir sagen dir ehrlich, was wir abdecken und was nicht, und bauen die Umgebung so, dass nachts möglichst nichts anruft.
Brauchen wir eigene Server oder reicht die Cloud?
Für TMS und Lagerverwaltung, die bei Leitungsausfall weiterlaufen müssen, ist ein Server im Haus oft die bessere Wahl. Für Kundenportale und den Austausch mit Partnern kann ein Server in unserem Rechenzentrum sinnvoll sein. Wir rechnen beides durch, statt eine Richtung vorzugeben.
Unsere Kunden wollen automatische Statusdaten. Macht ihr Schnittstellen?
Ja. Statusmeldungen, Avisierungen und Belege übertragen wir zwischen TMS, Lager, Telematik und Kundenportalen automatisch, auch wenn ein System nur einen Export kann. Was heute abgetippt wird, läuft danach von selbst. Mehr unter Automatisierung.
Wie lange dauert eine WLAN-Ausleuchtung?
Die Messung in einer Halle dauert meist einen Tag, die Planung danach einige Tage. Der Aufbau hängt von der Anzahl der Access Points und der Verkabelung ab und passiert in ruhigen Fenstern. Von der Messung bis zum stabilen Betrieb rechnen wir mit einigen Wochen.
Passt dazuDie Leistungen hinter dieser Seite
Auch für Logistik: Sichtbarkeit bei Verladern, die einen Dienstleister suchen, und Auswertungen aus TMS, Lager und Telematik ohne Cloud.
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IT-Check für deinen Betrieb
Sag uns, wie viele Standorte und Hallen ihr habt und wo es täglich klemmt. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden, gern mit einem Termin für einen Rundgang durchs Lager.
