# IT für Labore & Biotech

- Veröffentlicht: 2026-09-26
- Aktualisiert: 2026-10-12
- Quelle: https://art-kon-tor-digital.de/it/it-fuer-labore-biotech/

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Team IT & KI · IT & Infrastruktur · Speziell für Labore & Biotech

# IT für Labore & Biotech in Jena

Kurz gesagt

Wir betreuen die IT von Laboren, Biotech-Unternehmen und Diagnostikanbietern in Jena und Thüringen: Anbindung von Analysegeräten, getrennte Gerätenetze, zentrale Datenhaltung mit nachweisbarer Sicherung und Zugriffsregeln, die zu QM-Vorgaben und DSGVO passen. Die Validierung bleibt Sache deines Qualitätsmanagements, wir liefern Technik und Dokumentation dazu.

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[Fragen aus Laboren](#faq)

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## Zum AnfassenGerätenetz, LIMS, Büro

Analysegeräte, Laborinformationssystem, Kühlraum-Sensor: Spiel den Weg einer Probe bis zum Bericht durch, und was passiert, wenn die Kühlung ausfällt.

Gerätenetz, LIMS und Büro: Klick auf ein Gerät oder spiel den Weg einer Probe bis zum Bericht durch.

Geräte als Liste

**Analysegerät** (Labor): Gerät mit Herstellersoftware und Schnittstelle zum LIMS. Eigenes Segment, keine Fremdsoftware.
**Analysegerät** (Labor): Zweites Gerät, gleiche Regeln. Lange Nutzungsdauer, deshalb isoliert betrieben.
**LIMS** (Serverraum, Technik): Laborinformationssystem: Probe, Gerät, Ergebnis, Freigabe. Rahmen für GxP und ISO 17025 liefert es, erfüllen muss es der Betrieb.
**Firewall** (Serverraum, Technik): Trennt Gerätenetz, Büro und Fernwartung der Hersteller.
**Temperatursensor** (Gerätenetz): Kühlgeräte melden Temperatur ans Monitoring. Alarm, bevor Proben Schaden nehmen.
**Auswertungs-PC** (Büronetz): Ergebnisse prüfen und freigeben, mit Rolle und Signatur.
**Büro-PC** (Büronetz): Berichte, Mail, Verwaltung. Kein Zugriff auf Geräte.

## BrancheWas Labor-IT von Büro-IT unterscheidet

Im Labor entscheidet die Verlässlichkeit der Daten über Ergebnisse, Publikationen und Audits. Drei Besonderheiten, die wir in fast jedem Labor antreffen.

### Jedes Gerät bringt seinen eigenen Rechner mit

Sequenzierer, Chromatograph, Mikroskop, Plattenleser: Jedes Analysegerät kommt mit eigener Software, eigenem Datenformat und meist einem eigenen PC, den der Hersteller nicht aktualisiert sehen will. Ohne Konzept entsteht ein Inselreich aus USB-Sticks und Netzlaufwerken, das niemand mehr überblickt.

### Datenintegrität

Ein Messwert muss vom Gerät bis zum Bericht vollständig, unverändert und zuordenbar bleiben: Wer hat wann was gemessen, geändert, freigegeben? In regulierten Umgebungen ist das eine Anforderung des Qualitätsmanagements, die die IT technisch stützen muss, durch Berechtigungen, Protokolle und ein Backup, das nachweislich funktioniert.

### Besonders geschützte Daten

Gesundheitsdaten, genetische Daten und Probandendaten zählen nach der DSGVO zu den besonders geschützten Kategorien. Das erhöht die Anforderungen an Verschlüsselung, Zugriffsrechte und daran, wo die Daten liegen dürfen.

Was wir nicht tun: Wir validieren keine Systeme und ersetzen kein QM. Wir bauen die Umgebung so, dass sie sich validieren lässt, und liefern Änderungsprotokolle, Netzpläne und Testnachweise, die dein Qualitätsmanagement in seine Unterlagen übernehmen kann.

## LeistungsumfangWas Labor-IT bei uns umfasst

Für Forschungslabore, Auftragslabore, Diagnostik und Biotech-Unternehmen, vom Uni-Spin-off bis zum Betrieb mit Produktion.

### Gerätenetz und Anbindung

Analysegeräte und ihre Rechner kommen in eigene Netzsegmente ohne direkten Internetzugang. Messdaten werden über einen definierten Weg auf den Server übertragen, automatisch, nicht per USB-Stick.

### Zentrale Datenhaltung

Messdaten, Auswertungen und Dokumente liegen strukturiert an einem Ort statt auf Gerätefestplatten. Mit Ordnerstruktur nach Projekt oder Probe, Berechtigungen je Arbeitsgruppe und genug Speicher für die Datenmengen der nächsten Jahre.

### Backup mit Nachweis

Mehrstufige Sicherung mit einer Kopie außer Haus und dokumentierten Wiederherstellungstests. Damit Datenintegrität kein Versprechen bleibt, sondern im Audit belegbar ist.

### Berechtigungen und Protokollierung

Rollenbasierte Rechte, Verschlüsselung, Protokollierung von Zugriffen und Änderungen. Passend zu DSGVO und den Vorgaben eures QM. Mehr unter [Cyber Security](/it/cyber-security/).

### Dokumentation für Audits und QM

Netzplan, Systemliste, Berechtigungskonzept, Änderungsprotokolle. Bei der nächsten Begehung liegt das im Ordner statt im Kopf des Kollegen, der gerade im Urlaub ist.

### Zusammenarbeit mit LIMS und Geräteherstellern

LIMS, ELN und Gerätesoftware betreut ihr Hersteller. Wir liefern Server, Netz und Schnittstellen dafür und sprechen mit ihm, wenn ein Update ansteht oder ein Gerät nicht mehr ins Netz kommt.

## AblaufDienstleisterwechsel ohne unterbrochene Messreihe

Ein laufender Laborbetrieb verzeiht keine Experimente an der IT. Wir gehen deshalb in Etappen vor und stimmen jede Änderung mit eurem QM ab.

1. 1 bis 2 Termine Bestandsaufnahme Rundgang durchs Labor: Geräte und ihre Rechner, Datenwege, Server, Backup, vorhandene Dokumentation, QM-Vorgaben. Wir fragen, welche Messreihen laufen und wann Pausen sind.
2. 1 bis 2 Wochen Übergabe Zugänge, Lizenzen, Herstellerkontakte für Geräte, Dokumentation vom bisherigen Dienstleister oder aus der Arbeitsgruppe. Fehlendes legen wir an.
3. 2 bis 4 Wochen Übernahme Büro und Server Monitoring, Backup, Support, Berechtigungen, zentrale Ablage. Alles außerhalb des Gerätenetzes, ohne ein Gerät zu berühren.
4. nach Laborplan Gerätenetz Geräte werden einzeln in ihr Segment geholt, jeweils zwischen zwei Messreihen, mit Test der Datenübertragung und Änderungsprotokoll fürs QM.
5. laufend Betreuung Updates außerhalb der Messzeiten, Monitoring, Pflege der Dokumentation, Änderungen nach eurem Change-Prozess. Fester Ansprechpartner, der das Labor kennt.

## Ehrlich gesagtWovon der Aufwand abhängt

Wir nennen dir einen verbindlichen Rahmen, sobald wir diese Punkte kennen, meist nach dem ersten Termin.

- **Anzahl und Art der Geräte**Jedes Gerät mit eigenem Rechner ist ein eigener Fall: Betriebssystem, Herstellervorgaben, Datenformat, Übertragungsweg.
- **Regulatorischer Rahmen**Ein Forschungslabor ohne Akkreditierung braucht weniger Dokumentation als ein Diagnostiklabor oder eine GMP-nahe Produktion.
- **Datenmengen**Bildgebung und Sequenzierung erzeugen Terabytes. Speicher, Netz und Backup müssen für die Menge in drei Jahren reichen.
- **Personenbezogene Daten**Probandendaten und Patientenproben erhöhen die Anforderungen an Verschlüsselung, Trennung und Zugriffsprotokolle.
- **Vorhandene Dokumentation**Gibt es Netzplan, Systemliste und Change-Prozess, oder beginnen wir bei null?

## FAQFragen aus Laboren

Könnt ihr unsere Systeme validieren?
Nein, die Validierung ist Aufgabe eures Qualitätsmanagements und hängt von eurem regulatorischen Rahmen ab. Wir liefern, was ihr dafür braucht: dokumentierte Installation, Änderungsprotokolle, Testnachweise für Backup und Wiederherstellung, Netzpläne. Und wir bauen nichts um, ohne dass es durch euren Change-Prozess gegangen ist.

Der Gerätehersteller verbietet Updates auf dem Steuer-PC. Was dann?
Dann bleibt der Rechner, wie er ist, und kommt in ein eigenes Netzsegment ohne Internetzugang. Messdaten holen wir über einen kontrollierten Weg ab. So ist das Gerät geschützt, ohne dass die Herstellerfreigabe verletzt wird.

Wie kommen Messdaten vom Gerät auf den Server, ohne USB-Stick?
Über einen Export der Gerätesoftware auf ein Netzlaufwerk im Gerätesegment, das automatisch auf den zentralen Server gespiegelt wird. Der Weg ist einseitig, protokolliert und funktioniert auch bei Geräten mit altem Betriebssystem. Für Geräte, die gar keinen Netzanschluss haben, gibt es kontrollierte Übergabestationen.

Dürfen Forschungsdaten in die Cloud?
Rohdaten ohne Personenbezug grundsätzlich schon, die Frage ist eher, ob du sie dort haben willst, wegen Kontrolle und Kosten. Proben- und Probandendaten gehören auf Server, die ihr kontrolliert. Wir empfehlen die Datenhaltung im Haus oder in unserem Rechenzentrum in Deutschland, für den Austausch mit Partnern Nextcloud auf eigener Infrastruktur.

Wie weisen wir Datenintegrität beim Backup nach?
Mit Prüfsummen, die beim Sichern und beim Wiederherstellen verglichen werden, mit protokollierten Wiederherstellungstests in festen Abständen und mit einem Backup, das nachträgliche Änderungen nicht zulässt. Die Protokolle bekommt ihr für den Audit-Ordner.

Wir sind ein Uni-Spin-off mit fünf Leuten. Zu klein für euch?
Nein. Gerade am Anfang lohnt es sich, Datenhaltung und Berechtigungen einmal richtig aufzusetzen, statt sie später aus gewachsenen Ordnern zu rekonstruieren. Für kleine Teams reicht ein schlanker Vertrag mit Backup, Monitoring und Support auf Zuruf.

Könnt ihr mit unserem LIMS umgehen?
Wir betreuen die Umgebung darunter: Server, Datenbank, Netz, Backup, Schnittstellen zu den Geräten. Das LIMS selbst betreut sein Hersteller, mit dem wir uns abstimmen. Wenn Daten aus mehreren Systemen zusammenlaufen sollen, hilft unser Bereich [Datenanalyse](/ki/datenanalyse/).

## Passt dazuDie Leistungen hinter dieser Seite

[IT & KI**Cyber Security**Berechtigungen, Protokollierung, Backup mit Nachweis.](/it/cyber-security/)

[IT & KI**Nextcloud**Datenaustausch mit Projektpartnern auf eigenem Server.](/it/nextcloud/)

[IT & KI**Datenanalyse**Messdaten aus mehreren Geräten zusammenführen und auswerten.](/ki/datenanalyse/)

**Auch für Labore:** Auswertung über Gerätegrenzen hinweg und eine KI, die SOPs und Berichte durchsucht, ohne dass Daten das Haus verlassen.

Auch für Labore: [Datenanalyse](/ki/datenanalyse/)[Lokaler KI-Server](/ki/lokaler-ki-server/)

## Labor-IT prüfen lassen

Sag uns, welche Geräte ihr habt, wo die Daten heute liegen und welchen QM-Rahmen ihr erfüllen müsst. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden mit einem Terminvorschlag.

[IT-Check anfragen](#kontakt)
